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Kleine Warenkunde

Ein dufter Überblick von A-Z

Aubergine

Auberginen werden auch Eierfrüchte genannt, sie sind Nachtschatten-gewächse.

Auberginen kann man nicht roh essen, man kann sie mit Schale oder ohne Schale dünsten, kochen, schmoren, braten und überbacken.

Basilikum

Basilikum stammt aus Indien und wurde von Händlern ins Abendland gebracht. Über Jahrhunderte ist Basilikum auch in Europa heimisch geworden, es wird besonders in der italienischen und französischen Küche geschätzt. Basilikum schmeckt aromatisch-würzig und leicht kühlend. Als Würze dienen die

frischen und getrockneten Basilikumblätter der einjährigen Pflanze, die bis zu 50 cm hoch wird. Basilikum wurde in alter Zeit nicht nur als Speisewürze, sondern auch als Heilmittel gegen fast alle Krankheiten verwendet, in Indien verehrte man es gar als heilig. Im klassischen Altertum gehörte Basilikum in jede gut geführte Küche. Im Mittelalter verschmolzen Medizin und Hexenglauben. Heute verwendet die Industrie das ätherische Öl des Basilikums zur Herstellung von Likören und Branntweinen, zur Bereitung von Parfüms, Badezusätzen und kosmetischen Salben. Basilikumtee hilft bei Erkältungskrankheiten.

Auch getrocknet und gerebelt riecht das Kraut intensiv nach Sommer und gehört deshalb zu allen frischen Gemüsen wie: Tomatensuppe, -soße und -salat, zu Peperoni, Auberginen, Sauerkraut, Bohnen, Spinat, Gurkengemüse, zu dicken zusammengekochten Gemüsesuppen, allen Erbsen-, Linsen- und weißen Bohnengerichten, zu deftigen Kohleintöpfen, zu würzigen Salat- und Kräutersoßen, besonders zur Sauce Vinaigrette, zu Gemüse-Rohkost und Gemüsesaft-Getränken. Fette Schweinebraten, Koteletts, Kalbshaxen, Leberknödel, Fleischragouts, Hammelfleisch und Gänsebraten schmecken besser mit einer Prise Basilikum und werden wie alle fetten und deftigen Gerichte bekömmlicher. Basilikum passt ausgezeichnet zu Joghurt, Kräuterbutter und in winzigen Dosen zu Krabben und Hummersalat. Auch Rühreier, Käsesoßen und alle Soßen zu Nudelgerichten sollten Sie mal mit etwas Basilikum abschmecken. Einige Basilikumblätter in der Essigflasche machen den Essig aromatischer. Wer Mockturtlesuppe kocht - die berühmte falsche Schildkrötensuppe - wer Kürbisse, Mixed Pickles, grüne Tomaten und Gurken einlegt, darf auf Basilikum nicht verzichten.

Beifuß

Ein anderer Name für Beifuß ist Gänsekraut. Dass sagt schon, das Beifuß ein ideales Würzkraut für alle fetten Gerichte ist. Mitgekocht macht es schwere Speisen bekömmlicher - was allen empfindlichen Mägen gut tut. Deshalb gehört Beifuß zum Aal, zu Schmalz, zu Hammelfleisch, Schweinefleisch, Wildschweinbraten, zu fetten Soßen und Mayonnaisen, Gänsebraten und allen anderen Gänsegerichten. Als typische Würze gilt Beifuß für Eintopfgerichte, die auf Schweinefleisch gekocht werden. Probieren Sie auch Beifuß zu Weißkohl, Wirsing, zu Möhren, Rüben, zu kräftigen, gemischten Salaten aus Kartoffeln, Nudeln und Fleisch und zu Eiergerichten mit Speck oder Schinken. Beifuß-Öl gehört mit zu den Ingredienzen von Wermutwein und Absinth, von Senf und Essig. Auch für Seifen und Parfümartikel wird es verwendet. Beifußtee gilt als krampfstillend und harntreibend.

Bohnenkraut

Pfefferkraut, Wurstkraut, Aalkraut sind andere Namen für dieses klassische Bohnengewürz. Sie sagen schon deutlich, wofür man das Kraut verwenden kann.

Mit Bohnenkraut würzt man auch: alle Hülsenfruchtgerichte, Pilz - aber keine Champignons -, Aufläufe, Käsegebäck und Kümmelgebäck, gekochten Fisch, Fischsuppen, Kartoffel- und Fleischsalat, auch Kartoffelpuffer, Frikadellen, herzhafte Ragouts und Gerichte aus Innereien, Koteletts, Wurstgerichte, Bratkartoffeln, Blumenkohl, Sauerkraut, Gurkensalat, überbackenen Toast, eingelegte Gurken, Essiggemüse, Mayonnaise für würzige Salate und Fondue-Soßen.

Cayenne

Alle Chilie-Sorten schmecken brennend scharf, manche sogar überaus scharf. Man verwendet die ganzen Schötchen zum Einlegen von Mixed Pickles, Gurken und Heringen, vor allem für eingelegte Bratheringe. Ebenso für Wildbeizen und für die Sauerbraten-Marinade. Geben Sie auch einmal 1-2 Chilieschoten in weiße Bohnensuppe, Tomatengerichte, Gulasch und zu derben Kartoffelgerichten.

Er darf nur ganz sparsam verwendet werden, selbst kleine Prisen entwickeln in allen Gerichten eine feurige Schärfe. Der Geruch ist charakteristisch und schon winzige Partikel reizen nach dem Einatmen zum Niesen. In der Küche wird Cayenne-Pfeffer hauptsächlich für feurig-scharfe Fleischgerichte verwendet. Er gehört zu fast allen indischen, indonesischen und chinesischen Reisgerichten, sowie zur spanischen, portugiesischen und südamerikanischen Küche. Er würzt pikante Grillsoßen für Fisch, Fleisch und Wild. Gulasch, Schmorbraten, Schweine- und Hammelfleisch, Wurst- und Fleischsalate, und salzige Eiergerichte sollte man mit Cayenne-Pfeffer vorsichtig abschmecken. Viele Gewürzmischungen wie z.B. das Chili-Pulver enthalten gemahlenen Cayenne-Pfeffer ebenso wie manche Curry-Sorten und Wurstgewürzmischungen.

Chili

Herkunft:

Ursprünglich Zentral- und Südamerika. Heute werden die roten oder grünen Schoten hauptsächlich in Indien, Mexiko, Thailand und Indonesien angebaut.

Verwendung:

Es gibt über 200 Arten, von mild-pikant bis feurig-scharf. Die Schoten werden getrocknet und zu Pulver vermahlen. Chili gibt Fleischgerichten, Chutneys und Reispfannen Schärfe. Chili hat auch Heilkräfte. Der scharfe Inhaltsstoff Capsaicin regt Stoffwechsel und Durchblutung an. Auch viel Vitamin-C ist im Chili erhalten.

Curry-Pulver

Die erste Curry-Küchenregel lautet: Reis und Curry gehören immer zusammen - wenn es um salzige Reisgerichte geht.

Das sollten Sie mit Curry würzen: Hammel-, Lamm- und Kalbfleisch, alle hellen Fleischragouts und Frikassees, Hackfleischgerichte, Leber- und Herzgerichte, Hühnerfleisch, Gänselklein, Geflügelfüllungen, Krabben- und Langustensalat, Kochsud für Muscheln und Fisch, Fischsuppen, gefüllte Tomaten, Tomatensuppen und -soßen, Tomatensalat und -saft, Auberginen, Paprikaschoten, Linseneintopf, Salatmarinaden, Eierspeisen. Ein Genuss für Feinschmecker sind currygewürzte Erbsen und Erbsenpürree, Bananen und Schinkenscheiben mit Curry, Gurkensalat, Krautsalat und fette Speckscheiben mit Curry. Oft finden sich auf Speisekarten die Begriffe Gemüse-, Fisch- oder Hühnercurry. Dann ist jedoch nicht die Gewürzmischung gemeint, sondern das fertige Gericht.

Dill

Der Duft und der Geschmack des würzigen Krautes sind angenehm aromatisch und besonders charakteristisch. Die ganze Pflanze wird ausgenutzt: die Blüten, Fruchtdolden und die Dillsaat zum Einlegen von Gurken, Essiggemüsen, Sauerkraut, Senfkürbis und für Kräuteressig. Das frische junge Kraut, die Dillsaat, oder auch die ganze Pflanze dienen als Gewürz für Suppen, Soßen und Salate. Beliebt ist die Dillsoße zu gekochten Eiern, neuen Kartoffeln, gekochten Süß- und Salzwasserfischen, zu grünem Aal, Krebsen, Krabben, Hummer, Langusten, Rind- und Lammfleisch, Schweinebraten, Kasseler-Rippchen, knusprig gebratenen Frikadellen oder Hackfleischklößchen. Dillspitzen verfeinern grünes Bohnengemüse, grünen Salat, Gurken- und Tomatensalat und jeden Rohkost-Teller. Auch zu Erbsen, Karotten, geschmorten Tomaten und Gurken, Spinat und Pilzen gehören die appetitlichen Dillspitzen. Durchgerührter Quark mit Dillspitzen und etwas Butter, dazu Schwarzbrot oder Toast ist ein Leckerbissen. Genau wie schaumig gerührte Butter mit Dill, die im Kühlschrank erstarrt und in Scheiben geschnitten zu kurzgebratenen Fleischstücken gegeben wird.

Estragon

Den besten Ruf hat Estragon in der französischen und italienischen Küche, wo es in jedes Kräuterbukett gehört, für Fleischbrühen, Gemüsesuppen und Kräutersoßen. Estragon würzt die berühmte Sauce Vinaigrette, Artischocken, Spargel, Champignons und Blumenkohl, grüne Salate, gemischte Salate und alle Gemüsesalate, alle Bohnen- und Rohkostgerichte. Zu folgenden Gerichten gehört ebenfalls der unverkennbare Estragongeschmack: Fleischragouts, Leber, Herz, Geflügel und Geflügelfüllungen, scharfe Soßen zu Reis, Spaghetti und anderen Nudeln, Mayonnaise und Remouladen zu gekochten Fischen, Kräuterbutter und kalten und warmen Meerrettich-Soßen. Es gehört zum Sauerbraten, zu allen Wildfleischgerichten sowie zu Beizen und Marinaden zum Einlegen von Fleisch und Fisch. Estragonblätter nimmt man auch zum Einlegen von Gurken, Kürbissen und Essiggemüsen.

Ingwer                      

Dieses tropische Gewürz kann man zu salzigen und süßen Gerichten geben. Einige Beispiele für die vielfältige Verwendung von Ingwer: Ingwerkonfekt und -pralinen, Ingwer-Marmelade, Ingwerwein und -bier (Ginger-Ale), Ingwerwasser, Ingwerkuchen und -kekse, und Ingwerreis.

Die bizarr geformten ganzen Ingwerwurzeln gibt man in Fisch- und Fleischmarinaden und -beizen, in alle kräftigen Bratensoßen, in die Pfanne zu großen Braten. Ingwerstücke werden mitverwendet beim Einlegen von Gurken, Kürbissen und Birnen und beim Bereiten von Säften und Fruchtkompotten. Auch im Rumtopf sollte Ingwer mitziehen.

Kardamon

Der Kardamon gehört zur Familie der Ingwergewächse und es gibt ihn als weiße, braune oder edel grüne Körner. Die Kapseln enthalten Samen mit einem besonders feinem frischem zitronigem Duft.

Kardamom wird nur selten als reines Gewürz verwendet, dafür umso häufiger in den verschiedensten Würzmischungen. Eine weitere wichtige Verwendung für sein feines Aroma liegt in der Parfümeri. In den Kräuterbüchern des 16. und 17. Jahrhunderts wurde Kardamom bereits als Heilmittel erwähnt.

Beim Gebrauch des Gewürzes werden aber die nationalen Unterschiede wieder deutlich. In Indien nimmt man ihn vor allem für Salziges. In Schweden für Kuchen und Punsch, und in Saudi-Arabien würzt man mit ihm den Kaffee. Kardamom ist nach Safran und Vanille eines der teuersten Gewürze überhaupt. Er wird weltweit in den Tropen angebaut. 80 % der Welternte stammen jedoch aus Indien.

Kapern

Königsberger Klopse ist das bekannteste Kaperngericht. Aber auch in kalten Soßen, wie Remoulade und Mayonnaise für gebratene Fleischstücke, für Bratfisch und Kochfisch und für Geflügel dürfen Kapern nicht fehlen. Auch Kartoffelsalate, Fischsalate - vor allem Heringssalat und Heringshäckerle - sollte man mit Kapern abschmecken. Kapern gehören außerdem in herzhafte Ragouts, Aufläufe, heiße und helle Soßen für Fleisch- und Fischreste und in alle warmen Tomatengerichte. Hartgekochte und gefüllte Eier. Beefsteak-Tatar, pikant belegte Brote, Appetithappen und geräucherter Lachs mit Kapern sind eine Delikatesse.

Kapuzienerkresse

Kapuzinerkresse ist nicht nur eine Augenweide in jedem Kräutergarten, sie sorgt mit ihren bunten Blüten auch dafür, dass Gerichte mit ausgefallener Dekoration glänzen können.

Verwendung findet die -im Vergleich zu den Blättern- mildere Blüte des äußerst dekorativen Würzkrauts in Salaten und Desserts. Auch selbst gemachte Kräuteressige und Kräuterhonig können mit den Blüten hübsch angemacht werden. Die Blätter würzen deftigeres, beispielsweise Quark, Dressings, Dips, Karoffeln, Suppen, Eier und Saucen. Die Knospen kann man sogar einlegen und die dann wie Kapern verzehren.

Kerbel

Beliebt und gerühmt ist seit alter Zeit die Kerbelsuppe, die man jetzt zu jeder Jahreszeit auf den Tisch bringen kann, dank der erstklassigen Qualität des getrockneten Kerbels aus der Streudose. In jede Kräutersoße, selbstgemachte Remoulade und Kräuter-Mayonnaise gehört Kerbel genauso wie zum Kräuterbukett für alle klassischen Fleischbrühen. Mit Kerbel schmecken folgende Gerichte noch besser: hartgekochte Eier, Rühreier, salzige Omeletts, salzige Quark- und Joghurtmischungen, Rohkostsalate, grüne und gemischte Salate, Lamm- und Hammelbraten, gekochte und gedünstete Fische, deftige Eintöpfe, geschmorte Tomaten und vor allem feine, in Schinkenspeckwürfeln gedünstete Erbsen.

Kochbanane

Die Kochbanane, auch Gemüse- oder Mehlbanane genannt, ist in vielen tropischen und subtropischen Regionen Amerikas, Asiens und Afrikas ein Grundnahrungsmittel - ähnlich wie die Kartoffel in Europa. Im Gegensatz zur Dessertbanane ist sie roh ungenießbar und muss gegart verzehrt werden. In der Regel wird sie gekocht oder in Streifen oder Scheiben geschnitten und gebraten oder frittiert.

Koriander

Herkunft:

Ursprünglich östlicher Mittelmeerraum. Heute überwiegend aus Zentral- und Südamerika sowie dem Mittleren Osten.

Verwendung:

Die gemahlenen Samen werden zum Würzen von pikanten und süßen Speisen verwendet. Gehört auch in Curry-Mischungen. Der Koriander hat auch Heilkräfte.

Das Gewürz enthält Korianderöl, das als echter Muntermacher und Geheimtipp gegen Migräne gilt.

Kreuzkümmel

Herkunft:

Die Pflanze aus dem Nildelta verbreitete sich von dort in den indischen und chinesischen Raum.

Verwendung:

Das Gewürz mit dem scharfen und pfefferartigen Aroma (ganz anders als der "Normale Kümmel") sollte möglichst nur frisch gemahlen werden. Unentbehrlich für Currys. Die ätherischen Öle und Aromastoffe wirken positiv auf die Verdauung.

Knoblauch

Entweder liebt man den Knoblauch oder man liebt ihn nicht. Grund für diese strenge Teilung sind sein scharfer Geschmack und der auffallende, charakteristische Geruch, der nach dem Genuss von Knoblauch noch sehr lange und intensiv erhalten bleibt. Vor allem in Südeuropa wird Knoblauch gerne gegessen. Er eignet sich gut zum Würzen vieler Fleischgerichte (insbesondere Hammelfleisch), Salate, Soßen und Gemüse sowie für die Wurstwarenherstellung. Für letzteres ist die stark antimikrobielle Wirkung des Knoblauch-Bestandteils Allicin von Vorteil. Auch in der deutschen Küche wird der Gebrauch von Knoblauch immer selbstverständlicher.

Kümmel

Herkunft:

Asien und Europa

Verwendung:

Kümmel wird meist unzerstoßen verwendet. Traditionell zu Kohl, Käse, Brot oder Wurst. Im Mörser leicht zerstoßen entfaltet Kümmel jedoch noch mehr Aroma. Gut auch zu orientalischen Gerichten.

Heilkräfte:

Kümmel wirkt beruhigend auf Magen und Darm. Als Tee beugt er Bronchitis vor. Sein ätherisches Öl Carveol wirkt krampflösend.

Kurkuma

Herkunft:

Ursprünglich Indien. Aber auch in China, Indonesien und der Karibik wird die Gelbwurzel geerntet.

Verwendung:

Kurkuma würzt Currypulver und Worcestersaucen. Passt in asiatische Gemüsepfannen und gibt Linsengerichten die typisch goldbraune Farbe.

Heilkräfte:

In Asien gegen Leberkrankheiten eingesetzt, fördert außerdem die Verdauung

Lavendel

Von Benediktinermönchen einst über die Alpen gebracht, ist die beliebte, mediterrane Pflanze längst auch hierzulande aus den Gärten nicht mehr wegzudenken.

Er passt hervorragend zu Eintopfgerichten, Hammelfleischgerichten und gehört in einige Fischsuppen. In der modernen Küche verwendet man ihn auch zu einigen Backwaren und Süßspeisen. Lavendel ist Bestandteil von einigen Teemischungen, man kann Lavendeltee auch ohne medizinische Indikation einfach nur genießen, als Schlummertrunk etwa.

Lorbeerblätter

Alles, was sauer ist, verträgt auch Lorbeergeschmack: Fleischsülze und Sülzkoteletts, Sauerkraut, eingelegte Rote Bete, Gurken, Mixed Pickles, eingelegte zarte grüne Böhnchen, junge, grüne Tomaten und Heringe. Lorbeerblätter gehören in jede Fleischbeize wie zum Sauerbraten und Wild, in die Fischmarinade, zu deftigen Kartoffelgerichten, zu großen Braten und allen dunklen Bratensoßen, Ragouts, Gulasch, derben Eintöpfen und dicken Suppen.

Majoran

Neben Petersilie und Schnittlauch ist Majoran das am meisten verwendete Würzkraut. Es gehört unbedingt in folgende Speisen: Kartoffelsuppe und -salat, Kartoffel- knödel und Bratkartoffeln, Fleisch- und Wurstsalat, zu allen salzigen Käsegerichten, Hackbraten, Geflügel- füllungen und vor allem zu selbstgemachtem Schmalz, Enten- und Gänsebraten, Kaninchen und fettem Schweinebraten. Majoran würzt außerdem dunkle Pilze, Gurkengemüse, alle Bohnengerichte und Hülsenfrucht- speisen, gefüllte Tomaten und Tomatensuppe, Karotten, Erbsen, saure Sahnesoßen, Kräutermayonnaisen und Kräuterquark, alle Herz-, Leber-, Nieren-, Lungengerichte, Kutteln, Fischsuppen und Fischragouts, im Fettopf gebackene Fische, Pastetenfüllungen, Wildsuppen und Wildragouts.

Minze

Erst die Engländer entdeckten die Minze für die Küche. Sie sind aber nicht die einzigen, die mit Minze würzen, auch in Südosteuropa und in der Türkei schätzt man sie in der Küche. Minze schmeckt am besten frisch.

Minze harmoniert mit Knoblauch und wird gut ergänzt durch Petersilie. Der frische Minze-Geschmack harmoniert wunderbar mit Zitrusfrüchten: Zitronen, Orangen, Limonen, doch auch Grapefruits und die herben Kumquats empfehlen sich für die Kombination mit Minze besonders. Aus Zitrusfrüchten und Minze lassen sich immer wieder andere Salate zubereiten. Salate mit Minze sollten meiner Meinung nach immer mit Zitronen- oder Limonensaft und nicht mit Essig gesäuert werden. Traditionell ist die Kombination von Minze mit Hülsenfrüchten. Ins besondere Lamm und Huhn werden mit Minze kombiniert. Auch Wild, Soßen, Süßspeisen und Sorbets bekommen durch Minze ein extravagantes Aroma.

Muskatnuss

Herkunft:

Neuguinea, Indonesien, Indien und Grenada.

Verwendung:

Klassisch zu Eintöpfen, Suppen oder Kartoffelgerichten. In kleinen Mengen auch zu Käse, Kuchen oder Fruchtdesserts.

Nelken

Herkunft:

Überwiegend Indonesien.

Verwendung:

Schmorgerichte, Suppen oder Saucen.

Heilkräfte:

Helfen bei Magen- und Darmproblemen.

Oregano

Die Blätter des Oregano schmecken scharf würzig und bitter herb. Oregano ist aus der italienischen Küche nicht wegzudenken. Man würzt mit ihm Pizza, Tomatengerichte, Käse, fette Braten und andere Fleischspeisen. Fisch, Muscheln, Salate, Suppen und Gemüse. In vielen Wurstgewürz- mischungen ist Oregano ebenfalls enthalten.

Paprika

Das Wichtigste zuerst: Paprika darf niemals in siedendes Fett - wohl aber in heißes Fett - gegeben werden, weil sonst der im Paprika enthaltene Zucker karamelisiert. Dadurch wird der Paprika bitter, verliert an Würzkraft und Farbe. Mit Paprika würzt man: Alle ungarischen Paprikagerichte und die Speisen aus der k.u.k.-Monarchie, wie zum Beispiel Paprikaschnitzel, Szegedinger Gulasch, Serbisches Reisfleisch, Hühnerpaprika. Paprika gehört außerdem zu: Quark und allen weichen Käsen, zu Käsegebäck, zu Hammelfleisch und Schweinebraten, zu fettem Speck und Schmalz, spanischen und türkischen Fleisch- und Reisgerichten, zu Ragouts, zu allen Tomatengerichten, zu Wild und Geflügel, zu Hackfleisch, Gemüsegurken, Gemüsesuppen, zu allen Kohlarten und allen grünen und gemischten Salaten. Paprika verfeinert: Kartoffelsalat, Fleischsalat, Fischsalat, Fischsuppen und Fischsoßen, Bratfisch, grüne Bohnen und Erbsen, Linsengerichte, Mais, Auberginen, Selleriegemüse und -salat, Zwiebelgerichte, Aufläufe, Pilze, Makkaroni- und Spaghettigerichte, Kohlrouladen, Mayonnaisen und alle scharfen, pikanten Soßen.

Pfeffer

Herkunft:

Indien, Malaysia, Indonesien.

Verwendung:

Frisch gemahlener Pfeffer ist einfach köstlicher als Pulver aus der Tüte. Grüner Pfeffer ist gut für raffinierte Saucen, frischer schwarzer Pfeffer passt auch zu Erdbeeren.

Heilkräfte:

Ähnlich wie Paprika und Chili enthält Pfeffer den verdauungsfördernden Stoff Capsaicin.

Piment

Herkunft:

Hauptsächlich Jamaika.

Verwendung:

Gemahlener Piment ist Bestandteil von Pickles, Würsten oder Konfitüren und Weihnachtsgebäck.

Heilkräfte:

Piment enthält ätherische Öle, die die Durchblutung anregen.

Rosmarin

Rosmarin hat eine starke Würzkraft, deshalb darf man ihn nur sparsam dosieren. Besonders von der italienischen Küche kann man lernen, zu welchen Speisen Rosmarin am besten passt: Lamm- und Hammelfleisch, Kalbfleisch, Kalbshaxe, Schweinebraten, Kaninchenbraten, Gulasch, Wild- und Geflügelragouts, Hackfleisch, geschmortes Hühnchen, Tomatensuppen und -soßen, dicke Gemüsesuppen, zarte Erbsen, weiße Bohnen, Pizza, in Eierkuchenteig, ausgebratene Fleisch- und Gemüsewürfel (Frittura mista). Rosmarin gehört auch in die Fleisch- und Fischbeize, in die Marinade, zu Kartoffelgerichten, in Salatsoßen und in den Kochfischsud.

Salbei

Aus der Mittelmeerküche ist Salbei nicht wegzudenken; bei uns geht man noch immer eher zögerlich damit um.

Salbei gehört zu den wenigen Kräutern, deren Würzkraft durch Trocknen intensiviert wird. Salbei sollte man aber besser frisch verwenden. Nur die frischen Blätter haben das herbduftige Aroma. Salbei ist ein intensives Gewürz. Darum sparsam verwenden! Dies gilt auch für getrocknete Salbei.

Mit Salbei würzt man in Deutschland vor allem Aal, gebraten, und Aalsuppe, manchmal auch Mayonnaise für Grillfisch oder Matjes (mit Sahne, wenig Petersilie und Schnittlauch).

Salbei ist aber vor allem ein italienisches Gewürz, besonders für Kalbfleisch wie Saltimbocca, für Lebergerichte (Leber gebraten, darüber ein paar in Butter gedünstete frische Salbeiblätter), Lamm- oder Schweinebraten (an den Knochen mit Salbeiblättern gespickt), Fleischspiesschen, gegrillt (Salbei zwischen die Fleischstücke gesteckt), geschmorte Fleischgerichte, Risotto, sowie Saucen auf Tomatenbasis und natürlich Salbeikrapfen. Es ergänzt Pastagerichte, Gebackenes, Eierspeisen und sogar Gemüse.

Safran

Herkunft:

Ursprünglich Griechenland und Kleinasien. Mittlerweile gibt's den Safrankokus auch in Südfrankreich und Italien.

Verwendung:

Schon wenige der sündhaft teuren orangeroten Fäden färben Kuchen "gelb". Safran gehört in jede spanische Reispfanne (Paella).

Heilkräfte:

Hoher Carotingehalt. Vitamin B² unterstützt den Stoffwechsel.

Sternfrucht

Herkunft:

Die Sternfrucht, auch Karambole genannt, ist in Südostasien heimisch. Heute wird sie weltweit in den Tropen angebaut.

Verwendung:

Schneidet man sie in Scheiben, erhält man tolle fünfzackige Sterne, die sich hervorragend zum Garnieren eignen.

Verwenden kann man die Frucht als Frischobst, in Obstsalaten oder man verarbeitet sie zu Kompott und Marmelade.

Heilkräfte:

Die Frucht ist reich an Kalium, Vitamin A und senkt den Blutzuckerspiegel.

Spargelgewächse

Spargel ist eine einkeimblättrige (Klasse: Monocotyledoneae, Unterklasse: Liliidae) Staude, die in den traditionellen Systemen zur sehr umfangreichen Familie der Liliengewächse (Liliaceae) gehörte. Nach neueren wissenschaftlichen Kriterien gehört Spargel nunmehr zur Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). Spargel ist entweder männlich oder weiblich (beerentragend). Es gibt beim Spargel jedoch zahlreiche Übergänge, so dass die Blühverhältnisse nicht so einfach sind. Spargel blüht von Mitte Mai bis Ende Juli. Bei angebautem Spargel verzögert sich die Blüte durch das Abstechen der Triebe um 1-2 Monate.

Sternanis

Herkunft:

China und Thailand

Verwendung:

In China ist Sternanis fester Bestandteil des Fünf-Gewürz-Pulvers für Geflügel und Schweinefleisch. Bei uns wird er für Kekse und in selbstgemachtem Pflaumenmus verwendet.

Heilkräfte:

Auch Sternanis enthält das ätherische Öl Anethol und ist gut gegen Bauchweh, Husten und Rheuma.

Vanille

Herkunft:

Mexiko, Puerto Rico und Madagaskar

Verwendung:

Das Mark der Vanillleschote verwendet man in Desserts, Eis, Kakao und bei Gebäck.

Heilkräfte:

Aphrodisierende Inhaltsstoffe stärken die Nerven.

Wacholder

Herkunft:

Osteuropa

Verwendung:

Traditionell wird Wacholder für Sauerkraut, Marinaden und in Wildgerichten verwendet.

Heilkräfte:

Ätherische Öle wirken entwässernd. Wacholder macht fetthaltige Speisen bekömmlicher.

Zimt

Herkunft:

Sri Lanka, Brasilien, Indien und Indonesien

Verwendung:

Der Zimt ist ein Gewürz aus der getrockneten Rinde von Zimtbäumen. Zimt wird hauptsächlich zur Aromatisierung von Heißgetränken (Tee) und Alkoholika verwendet, in der indischen Küche auch für Fleischgerichte. Zimt verleiht auch Chutneys, Cremespeisen und Milch ein besonderes Aroma.

Zimtpulver ist einfacher in der Handhabung, aber nicht so intensiv im Geschmack.

Heilkräfte:

Ätherische Öle wie Euganol wirken aphrodisierend und regen die Durchblutung an.

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